Chronographen

Chronographen entwickelten sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Verkaufsschlager aufgrund ihrer besonderen Funktionen und der Werthaltigkeit dieser Uhrenmodelle. Es gibt sie zwar schon sehr lange, doch erst die technische Entwicklung hin zu sehr kleinen Bauteilen sorgten für die wachsende Attraktivität dieser Zeitmesser: Inzwischen können sie in der Größe einer gewöhnlichen Armbanduhr hergestellt werden.

Was ist ein “Chronograph”?

Die Begrifflichkeit entstammt dem Altgriechischen, wir können sie in etwa als “Zeitschreiber” übersetzen. Diese Art von Uhr zeigt ihrem Besitzer neben der aktuellen Zeit weitere wichtige Daten an, zudem kann sie etwas “aufschreiben” oder archivieren. Ihre Funktion als Stoppuhr ist dabei bedeutsam, damit definiert sie festgelegte Zeiträume, hebt sie also für ihren Benutzer quasi auf und erhält damit die Rolle als “Zeitschreiber”. Nicht zu verwechseln ist der Uhrentyp mit dem Chronometer, das einfach nur eine besonders ganggenaue Uhr ist, deren Präzision durch diverse Prüfungen belegt wurde. Doch ein Chronometer weist vielfach keine besonderen Zusatzfunktionen auf.

Mit welchen Preisen müssen Interessenten rechnen?

Es gibt diese besonderen Uhrenmodelle in moderner Form mit Quarzwerken, doch auch mit mechanischem Uhrwerk werden sie nach wie vor in Manufakturen hergestellt. Die Modelle mit Quarzwerken sind günstig – in einigen Fällen schon unter 50 Euro – erhältlich, Kenner und Liebhaber schwören aber auf das mechanische Uhrwerk. Quarzchronographen können aus fernöstlicher Produktion stammen und unangenehme Fehler aufweisen, die vor allem die Ganggenauigkeit betreffen und sie hinter die Präzision guter Chronometer zurückfallen lässt. Besonders westeuropäische Manufakturen (Schweiz, Deutschland, Frankreich) bieten in höchster Qualität und mit ausgefeilter Technik den mechanischen, analogen Chronographen an, den es auch in diversen Preisklassen gibt. Er kann relativ einfach ausgestattet, aber qualitativ sehr solide beschaffen sein, doch es gibt auch handgefertigte, exklusive Einzelstücke, die sich in Preislagen von mehreren Tausend Euro bewegen. Diese Uhren sind eine echte Wertanlage.

Wie sind Chronographen optisch zu erkennen?

Die rein optische Unterscheidung von einer “gewöhnlichen” Armbanduhr ist nicht schwer, auch Laien erkennen sofort die zusätzlichen kleinen Zifferblätter, sogenannte Totalisatoren. Hiermit lassen sich unter anderem Stoppuhrfunktionen nutzen, die über zusätzliche Taster neben der Krone aktiviert werden (sogenannte Drücker). Diese Zusatzfunktionen bedingen eine ausgefeilte Mechanik mit sehr vielen Bauteilen, die kleinere Auswirkungen auf die Gangreserve und in kleinem Ausmaß auch auf die Ganggenauigkeit haben. Interessant sind noch die unterschiedlichen Ausführungen etwa als Automatik-Chronograph mit Rotor, als Alarm-Chronograph oder als Fliegerchronograph: Hier gibt es berühmte Modelle. Interessenten finden eine große, interessante Auswahl dieser Uhren hier bei uns auf Uhr.space

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